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28.09.2017 14:29 Alter: 237 days

WARNHINWEIS

vergiftete Lebensmittel in Supermärkten


ACHTUNG: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt aktuell einen Warnhinweis zu möglicherweise auch in Bayern mit Gift versetzten Lebensmitteln in Supermärkten heraus.

Bericht der Tagesschau hierzu:

www.tagesschau.de/inland/erpresser-lebensmittel-101.html

Erpresser will Lebensmittel vergiften

Stand: 28.09.2017 14:17 Uhr

Mehrere Handelskonzerne in Deutschland werden erpresst. Ein Unbekannter droht mit der Vergiftung von Lebensmitteln und fordert einen zweistelligen Millionenbetrag. Erste verdächtige Produkte wurden bereits sichergestellt. Die Polizei nimmt die Drohung "sehr ernst".

Ein oder mehrere Täter erpressen Handelskonzerne um einen "niedrigen zweistelligen Millionenbetrag". Das teilte die Polizei Konstanz mit. Sollten die Unternehmen nicht zahlen, würden bundes- und europaweit vergiftete Lebensmittel in den Filialen der Konzerne deponiert, laute die Drohung.

Welche Lebensmittelkonzerne und Drogerieunternehmen betroffen seien, sagten die Ermittler nicht. Es sei damit gedroht worden, 20 verschiedene Lebensmittel zu vergiften. Die Polizei spricht von einem "bundesweit bedeutsamen Fall". Die Drohung sei glaubhaft, da der Täter am 16. September fünf Gläser mit vergifteter Babynahrung in in Geschäften in Friedrichshafen abgestellt habe, sagte der stellvertretende Konstanzer Polizeipräsident Uwe Stürmer.

Fahndungsfoto veröffentlicht

Der Täter habe die Polizei darüber informiert, so dass die Produkte sichergestellt werden konnten. Sie enthielten Ethylenglycol, eine bei Raumtemperatur farblose Flüssigkeit. Die Kameraüberwachung in einem Markt habe eine Person aufgenommen, die verdächtigt wird, die Tat verübt zu haben. Die Polizei veröffentlichte die Bilder, mit denen sie nach dem mutmaßlichen Täter fahndet.

Es handele sich um einen etwa 50 Jahre alten Mann mittlerer Größe mit schlanker, sportlicher Statur, sagte Stürmer. Der Mann habe "eventuell zur Tarnung" eine Brille getragen. Besonders auffällig sei ein weißer Sohlenrand an den Sportschuhen des Abgebildeten. "Bei dem Mann handelt es sich sehr wahrscheinlich um den Giftausbringer."

Soko mit 220 Ermittlern

Die Warnung vor vergifteten Lebensmitteln dürfe nicht auf Babynahrung beschränkt bleiben, erklärte Stürmer. In dem Erpresserschreiben waren demnach keine bestimmten Lebensmittel genannt. Es sei davon auszugehen, dass der Täter "sehr skrupellos" sei. Die Ermittler baten Kunden, beim Kauf von Produkten auf mögliche Manipulationen zu achten. Es bestehe aber kein Anlass zu Panik und Hysterie.

Um den Fall zu klären, wurde eine Sonderkommission "Apfel" mit rund 220 Ermittlern gegründet. Eine internationale Fahndung nach dem Erpresser läuft, vor allem in Österreich und der Schweiz.

 

Verhaltenshinweise des Bayerischen Staatsministerium des Inneren, Lagezentrum Bayern finden Sie unter:

http://warnung.bund.de/

 


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